
Im Jahr 2007 hat die Ratinger Kirchenmusik dank der Unterstützung durch die Kulturstiftung der Sparkasse, den Rotary Club Ratingen und die Blumberg-Stiftung ein Stipendium für einen graduierten Kirchenmusik-Studenten geschaffen.
Mit dieser in Deutschland einmaligen Fördermaßnahme möchte die Ratinger Kirchenmusik hochqualifizierten Studenten nach ihrem ersten Studienabschluß (Bachelor / Diplom) vertiefende Studien ermöglichen und einen Beitrag zur Kirchenmusik-Kultur leisten.
Das über 2 Jahre gewährte Stipendium ermöglicht mit einer finanziellen Förderung von 500,- EUR im Monat einen Masterabschluß, ein Konzertexamen oder Meisterklassendiplom in Orgel, Improvisation oder Chorleitung mit der erforderlichen Konzentration auf die künstlerische Arbeit abzuschliessen.
Wie bei organ scholarships im angelsächsischen Raum üblich, beinhaltet das Graduierten-Stipendium zudem Hospitations – und Praktikumsangebote in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Ratinger Kirchenmusik.
Stipendiaten waren Simon Daubhäußer (Köln) und Lukas Maschke (Weimar).
Ab 2012 wird das Stipendium mit einer monatlichen finanziellen Förderung und Unterkunft in Ratingen über ein Jahr vergeben. Nach dem Vorbild der „organscholars" im angelsächsischen Raum bietet das Graduiertenstipendium Studenten aus dem In- und Ausland Hospitations- und Praktikumsfelder in der Ratinger Kirchenmusik als Berufseinstiegsphase.
“Dem Höchsten Gott allein zu Ehren, dem Nächsten draus sich zu belehren”.
Ganz im Sinne dieser Widmung, die Johann Sebastian Bach seinem “Orgelbüchlein” voranstellte, möchten die Orgelwelten Ratingen dem kompositorischen Schaffen für die Orgel neue Impulse geben.
Das Projekt des “Ratinger Orgelbuches” soll zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Hörer ein Kommentar zu den Festen des Kirchenjahres werden.
Die jährlichen Kompositionsaufträge an renommierte wie auch junge Komponisten beinhalten jedoch auch die pädagogische Dimension: sie sollen der liturgischen Musikraxis und der Ausbildung junger Organisten dienen. Neue technische Errungenschaften der Orgel des 21. Jahrhunderts und damit möglich neue Klangerfahrungen mögen neue Brücken bauen...
Alleluia, Offertorium und Communio zu Texten aus dem Johannes-Evangelium
für Soli, Vokalensembles und Orgelvon Zuzana Ferjencíková
Uraufführung: Sonntag, 25. November 2012
Hochamt zum Christkönigsfest um 12 Uhr in St. Peter und Paul
Wir danken dem Stifter des diesjährigen Kompositionsauftrages, Herrn Hans-Josef Lurweg, für seine Initiative und Unterstützung.
Vierteilige Messkomposition für Orgel zum Pfingstfest
Uraufführung am 5. Juni 2011 im Rahmen des organistival 2011
Sammlung kurzer Choralvorspiele zum Kirchenjahr
UA: 22.11.2009 St. Peter und Paul Ratingen
Gefördert vom Rotary Club Ratingen.
zu Advent – Weihnachten – Epiphanie
UA: 30.11.2008 St. Peter und Paul Ratingen
www.david-briggs.org.uk
Sehen und hören Sie die Uraufführung des “Triptyque” hier
Der Komponist über seine Komposition (DOC-Datei)
für Orgel solo
UA: 25. Februar 2007 St. Peter und Paul Ratingen
Rolf und Sabine Klein gewidmet
Dauer: 9'
Verlag: Schott



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Artikel in Crescendo - Das Klassikmagazin - vom 24. Oktober 2008:
“Wir orientieren uns mit unserem Graduierten-Stipendium erfolgreich am englischen Modell der sogenannten Organ Scholarships”, erläutert Ansgar Wallenhorst, Leiter der Ratinger Orgelwelten.
zum Artikel auf www.crescendo.de
Artikel in der Online-Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln im November 2008:
Weil die Seelsorgebereiche wachsen, müsse der hauptamtliche Kirchenmusiker zunehmend darauf vorbereitet werden, neben seinen künstlerischen und pädagogischen Aufgaben auch das Management eines Kulturbetriebes zu übernehmen, urteilt Wallenhorst: „Der Kirchenmusiker muss auch auf der Klaviatur von Sponsoring, Marketing und Mitarbeiterführung ein Virtuose sein.“
zum Artikel auf www.kirchenzeitung-koeln.de