Musikalische Trostpunkte


Pfingstsonntag - 31. Mai 2020

Messe de la Pentecôte

Pfingsten 2011

Prélude « Spiritus Domini »

Offertoire « Veni Creator »

Communion « O lux beatissmia »

Sortie «Veni Creator» und «Der Geist des Herrn»


Weißer Sonntag - 19. April 2020

Cloches-Carillon

aus « Cinque Esquisses gothiques – Hommage à Notre Dame »

Ansgar Wallenhorst Konzert zum Welttag der Orgel 6. Mai 2013 – 850 Jahre Notre Dame de Paris



18. April 2020 - 90. Geburtstag von Jean Guillou

Dialogue des Saints über ein Thema von Jean Guillou
Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Engel und Heilige“)



Ostermontag:

Poème improvisé „Emmaus“
Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Ostern“)



Ostersonntag:

Toccata paschale
Orgelimprovisation Ostern 2010, Ansgar Wallenhorst



Karsamstag:

Es gibt einen besonderen Tag in der Geschichte des Westens, von dem weder historische Aufzeichnungen noch Mythos oder Bibel Bericht geben. Es ist ein Samstag. Und er ist zum längsten aller Tage geworden. Wir wissen von jenem Karfreitag, der der Christenheit als der des Kreuzes gilt. Doch der Nichtchrist, der Atheist weiß von ihm ebenso. Das heißt, dass er von der Ungerechtigkeit weiß, von dem unendlichen Leiden, vom Verfall, von dem brutalen Rätsel des Endens, aus denen in so breitem Maße nicht nur die historischen Dimensionen der Conditio humana bestehen, sondern auch das alltägliche Gewebe unseres persönlichen Lebens. Wir wissen unauslöschlich vom Schmerz, vom Versagen der Liebe, von der Einsamkeit, welche unsere Geschichte und unser privates Geschick sind. Wir wissen auch vom Sonntag. Für den Christen bedeutet dieser Tag eine Ahnung, sowohl voller Gewissheit wie Gefährdung, sowohl evident wie jenseits des Verstehens, von Auferstehung, von einer Gerechtigkeit und einer Liebe, die den Tod überwunden haben. Wenn wir Nichtchristen oder Ungläubige sind, wissen wir von jenem Sonntag in analogen Begriffen. Wir fassen ihn als Tag der Befreiung von Unmenschlichkeit und Sklaverei auf. Wir hoffen auf Lösungen, seien sie therapeutisch oder politisch, seien sie gesellschaftlich oder messianisch. Die Züge jenes Sonntags tragen den Namen der Hoffnung ..... .“

(George Steiner, Von realer Gegenwart, München 1990, S. 301f.)

Karfreitag:

Sechstes Wort „Es ist vollbracht“
Text: Karl Rahner, gesprochen von Christel Lueb-Pietron


Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Worte vom Kreuz“)



Gründonnerstag:

Johannes-Evangelium 13,31-14,8 „Das neue Gebot“
Text: gesprochen von Martina Heintzenberg


Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Im Anfang war das Wort")



Karmittwoch:

Fünftes Wort „Mich dürstet“
Text: Karl Rahner, gesprochen von Martina Heintzenberg


Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Worte vom Kreuz“)



Kardienstag:

Viertes Wort „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“
Text: Karl Rahner, gesprochen von Christel Lueb-Pietron


Orgelimprovisation von Ansgar Wallenhorst (CD „Worte vom Kreuz“)



Karmontag:

„O Haupt voll Blut und Wunden“

Choralsatz von Johann Sebastian Bach

Ratinger Kammerchor (Leitung: Dominikus Burkhardt)


Thierry Escaich: Choral-Etude No. 4

Thomas Ospital (Paris) an der Seifert-Orgel von St. Peter und Paul, 15.4.2016



Palmsonntag

Marcel Dupré: « Crucifixion » aus der Symphonie-Passion op. 23
Stefan Engels(Dallas) an der Seifert-Orgel von St. Peter und Paul, 6.4.2019